Hochqualifiziert zugewandert – und dann?

Viele Zugewanderte sind zwar hochqualifiziert, finden hier aber keine passende Beschäftigung. Oft arbeiten sie in Einfach-Jobs oder sind auf Arbeitslosengeld oder andere Sozialleistungen angewiesen. Die wenigen Programme zur Nach- und Weiterqualifizierung an deutschen Hochschulen reichen nicht aus, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Fast 40 Prozent der neu Zugewanderten im Alter von 25 bis 64 Jahren haben einen akademischen Abschluss. Selbst unter den Geflüchteten mit oft unterbrochenen Bildungswegen liegt der Akademiker-Anteil im zweistelligen Bereich. Die Qualifizierungs-Programme verbessern zwar ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, aber es gibt strukturelle Defizite.

„Die Maßnahmen sind meist befristet und regional verstreut“, kritisiert IAQ-Direktorin und Projektleiterin Prof. Dr. Ute Klammer im aktuellen IAQ-Report. „Die Angebote müssen ausgebaut und verstetigt werden“, fordert Projektmitarbeiterin Alexandra Graevskaia angesichts der demographischen Entwicklung. Besonders gravierend ist für viele die Frage, wie während der Bildungsmaßnahme der Lebensunterhalt finanziert werden kann.

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