Vorstand

Vorstand

Vorsitzende

Dr. Anna Katharina Jacob

„Als Leiterin des Bereichs Offene Hochschule an der Universität Duisburg-Essen habe ich über mehrere Jahre hinweg verschiedene Programme zur akademischen Nachqualifizierung von ausländischen Akademikerinnen und Akademikern betreut. Immer wieder erlebte ich, dass eine derartige Angebotsstruktur allein nicht ausreicht, denn die an den Programmen interessierten Personen haben häufig keine Möglichkeit einer Studienfinanzierung, die ihnen ein Existenzminimum sichern würde (wie etwa BAföG): Sie können es sich schlichtweg nicht leisten, ein Studium aufzunehmen, dass ihnen eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte ermöglichen würde. Dies ist nicht zuletzt auch volkswirtschaftlich kontraproduktiv, denn eine derartige Integration kommt der gesamten Gesellschaft zugute und generiert ökonomischen Mehrwert. Aus diesem Grund engagiere ich mich für INTEZ, auch nachdem ich mein berufliches Betätigungsfeld gewechselt habe und nunmehr im Stiftungswesen arbeite.“

Stellvertretender Vorsitzender

Mario Martinez

„Ich komme aus Mexiko, bin ein Certified Fraud Examiner und arbeite bei Ernst & Young im Bereich Compliance. Als Immigrant weiß ich, dass aufgrund des sehr wettbewerbsfähigen Arbeitsmarktes in Deutschland gerade Zugewanderte vor viele Herausforderungen gestellt werden, bevor wir unsere ersten Schritte in Richtung einer erfolgreichen Karriere machen können. Und das, obwohl wir Berufserfahrung gesammelt haben und einen Hochschulabschluss in unseren Heimatländern erhalten haben. Aus demselben Grund bin ich überzeugt, dass INTEZ vielen Zuwanderern den notwendigen Impuls, die Motivation und die Unterstützung für eine erfolgreiche Karriere in Deutschland geben kann.“

Kassierer

Prof. Dr. Matthias Knuth

„Bis 2011 habe ich die Forschungsabteilung „Arbeitsmarkt – Integration – Mobilität“ des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen geleitet, in der ich noch bis 2016 als Senior Researcher tätig war. INTEZ kann als regionaler Verein zwar nur einen begrenzten Beitrag bei der Schließung einer grundsätzlichen Förderungslücke leisten, woran ich als Vorstandsmitglied aber gerne mitwirke. Darüber hinaus sehe ich die Aufgabe von INTEZ darin, auf die unzureichende Förderung von zugewanderten Akademikerinnen und Akademikern aufmerksam zu machen und eine bundesweite Lösung einzufordern.“