Studie zur “Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen”

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Studien im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Zuletzt auch eine Studie von Prof. Dr. Matthias Knuth, Vorstandsmitglied bei INTEZ e.V., zum Thema: „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: Arbeitsmarktpolitik reformieren, Qualifikationen vermitteln“.

Das Bildungsniveau Geflüchteter reicht von einem sehr niedrigen Schulbildungsniveau bis hin zu einer akademischen Ausbildung – allerdings häufig ohne einen akademischen Abschluss, vielfach verhindert durch Kriegs- und Krisensituationen im Heimatland.
Die Regelungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt sind undurchsichtig und wirken beliebig und wenig verständlich, hinzu kommt die sprachliche Barriere, die eine selbstständige Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt verhindert. Die Angebote zu Berufsorientierung, Ausbildung und Arbeitsmarktintegration seien zwar “gut gemeint, aber nicht gut gemacht”.

Längerfristige Maßnahmen und Brückenlösungen zum Spracherwerb durch Arbeit, bzw. Spracherwerb um eine Arbeitsstelle zu finden, seien die nächsten Schritte. Angebote müssten für Flüchtlinge, ebenso wie für ansässige dauerhaft Arbeitsuchende, geschaffen werden. Hierzu zeigt die Studie erste Lösungsansätze auf.

Prof. Dr. Matthias Knuth war bis 2011 Leiter der Forschungsabteilung „Arbeitsmarkt-Integration – Mobilität“ im Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Arbeitsmarktmobilität/-politik, Evaluation von Arbeitsmarktreformen, international vergleichende Sozialpolitik sowie Erwerbstätigkeit von Älteren und Personen mit Migrationshintergrund. Knuth ist Gründungs- und Vorstandsmitglied von INTEZ e.V.

Die komplette Studie ist online bei der Friedrich-Ebert-Stiftung nachzulesen.